"Wie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. Das
Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die
einzelne
Form erkennen. Blau wird erst sichtbar durch Rot, die Größe
des
Baumes durch die Kleinheit des Schmetterlings, die Jugend des
Kindes durch das Alter des Greises. Eins und zwei ist drei. Das
Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott
bleibt
unfaßbar. Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede
Kunstform ist Äußerung seines inneren Lebens. Das Äußere der
Kunstform ist ihr Inneres."
August Macke
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